Projekt „Lass stecken“

Am Montag (19.2.) hatten wir das Projekt "Lass stecken". Uns wurde dabei gezeigt, warum rauchen schädlich ist. Es wurde erzählt, dass wenn man Zigaretten raucht, Teer in die Lunge kommt und dort die Härchen verklebt. Dies haben wir auf dem Schulhof mit einem Versuch gezeigt bekommen. Dafür wurde in einem Reagenzglas eine Zigarette erhitzt und der flüssige Teer blieb an dem Reagenzglas hängen. Zum Schluss haben wir über Folgen des Rauchens und Rauchermotive gesprochen z.B. dass Jugendliche cool sein wollen. Alternativen zum Rauchen haben wir auch gesucht und gefunden z.B. lieber Sport machen oder sich mit Freunden treffen und Spiele spielen. In den Stunden haben wir ganz viel über das nicht gesunde Rauchen dazugelernt.

Text von Angelina, Klasse 4b

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Presseartikel

Lass stecken! – Rauchprävention an der Erich Kästner-Grundschule

Lass stecken! -Rauchprävention stand in den vergangenen Wochen bei den Viertklässlern der Erich Kästner-Grundschule auf dem Stundenplan. Die Viertklässler sensibilisieren, starkmachen und frühzeitig auf die Gefahren des Rauchens hinweisen, waren dabei Anliegen der Präventionseinheit, die von den Prophylaxefachkräften Heike Budke und Christina Tuttmann vom Caritasverband geleitet wurde.

Gleich zu Beginn waren die Kinder voller Interesse und gespannt, was sie alles an diesem Tag erwarten sollte. So staunten die Viertklässler zum Beispiel nicht schlecht über ein spannendes Experiment, bei dem Teer aus einer Zigarette destilliert wurde: „Voll viel von dem klebrigen, braunen Zeug steckt ja in so einer Zigarette! Das hätte ich nicht gedacht.“ so die erkenntnisreiche Feststellung eines Schülers. Auch der Geruch ließ die Schüler ihr Gesicht verziehen: „Ihh - das stinkt! Da wird mir gleich ganz schlecht!“. Die wichtige Botschaft dabei: „Wer täglich 20 Zigaretten raucht, nimmt in einem Jahr etwa ein Tasse Teer in seiner Lunge auf.“, so Christina Tuttmann von der Suchtberatung des Caritasverbandes.

Rauchermotive erforschen, Alternativen zum Rauchen finden und in Verführungssituationen sicher handeln waren weitere wichtige Themen, die von den beiden Caritas-Fachkräften mit den Schülern erarbeitet wurden. Auch ein Rollenspiel durfte natürlich nicht fehlen. Die Viertklässler durften dabei erfahren, wie einfach, aber auch wie schwer es manchmal sein kann, „nein“ zu Suchtmitteln zu sagen.

„Häufig werden die Schülerinnen und Schüler mit dem Wechsel auf die weiterführenden Schulen, mit dem Thema Rauchen konfrontiert. Daher ist es ist es sehr wichtig, dass die Schüler eine gesunde Haltung zu dem Thema entwickeln“ so Christina Tuttmann.