Auf gute Zusammenarbeit

Die Erziehung der Kinder ist die gemeinsame Aufgabe der Eltern und der Schule. Es hilft den Kindern, wenn Schule und Eltern eng und vertrauensvoll zusammenarbeiten.


"Mama und Papa gehen gerne in meine Schule. Dann sehen sie auch, wie schön wir es hier haben."
Katharina (8 Jahre)

Jede Grundschule hat gemeinsam mit den Eltern ein Schulprogramm erarbeitet, in dem die pädagogischen Schwerpunkte der Schule festgelegt werden. Damit haben sie sich über den Unterricht, das Schulleben und auch über wichtige Fragen der Erziehung verständigt. Hierzu gehört auch das pädagogische Konzept zur Schuleingangsphase. So hat jede Schule ein ganz persönliches „Gesicht“.

Zu einer guten Zusammenarbeit zwischen Schule und Eltern gehört, bei Problemen oder Meinungsverschiedenheiten  {mosimage} miteinander zu sprechen und zu versuchen, eine gemeinsame Linie zu finden. So erfahren auch die Kinder, dass Eltern und Schule Hand in Hand arbeiten. Gelegenheiten für solche Gespräche gibt es viele, zum Beispiel der Elternsprechtag, der normalerweise zweimal im Jahr außerhalb der Unterrichtszeit stattfindet, die Sprechstunden der Lehrerin oder des Lehrers oder die vereinbarten Gesprächstermine zwischendurch.

Eltern können den Unterricht der Klasse ihres Kindes besuchen. Bei solchen Besuchen wird für die Eltern verständlicher, wie und woran in der Klasse gearbeitet wird. Um nicht den Tagesablauf der Kinder zu stören, gibt es an allen Schulen für solche Besuche feste Regeln, die auf Absprachen zwischen der Klassenpflegschaft und den Lehrkräften der Klasse beruhen.

Elternmitarbeit im Unterricht

Eltern können auch im Unterricht mitarbeiten. Die Kinder profitieren davon, beispielsweise wenn Erstklässler bei ihren Vorleseversuchen geduldige Zuhörer haben oder wenn Eltern beim Werken, im Kunstunterricht, beim Backen und Kochen eine Gruppe betreuen. Sie können auch die Klasse bei Ausflügen und Klassenfahrten begleiten. Voraussetzung für die Mitarbeit im Unterricht ist, dass die Lehrerin oder der Lehrer, die Klassenpflegschaft und die Schulleitung zustimmen.